Hätte Leopard ein Betatest durch Nutzer gut getan?
Ich kann mich grün und blau über die Bugs in (gerade wieder einen in Mail entdeckt, aber ich lass es gut sein) und die mangelhafte Lokalisierung von Leopard ärgern, die auch durch das erste Update nicht behoben wurden. Das sind Fehler, die bei Nutzung der Features sofort auffallen. Entwickler hatten ja vorab teils die Möglichkeit, Leopard kennenzulernen und ihre Programme für das neue System anzupassen. Aber warum hat Apple nicht auch “normale” Nutzer die Raubkatze testen lassen?
Eine Version mit Ablaufdatum, die nur auf Geräten mit bestimmten Seriennummern läuft, wäre ja wohl keine Hexerei gewesen. Auch das Argument, dass sich ein bekanntes anderes Unternehmen dann wohl Features hätte abgucken können, kann nicht gelten, da dessen Betriebssystem eh schon seit geraumer Zeit auf dem Markt ist.
Auch hätte Apple dabei Feedback erhalten, wie enthaltene Features noch besser genutzt werden könnten, wie z.B. die Datenerkennung aus Mail systemweit nutzen zu können.
Was meint ihr? Hätte Leopard besser sein können, wenn man die Nutzer vor der Veröffentlichung mehr einbezogen hätte?
keine ahnung. 10.4 läuft äußerst zufriedenstellend und 10.5 bietet mir keinen ersichtlichen mehrwert. also warum a) geld ausgeben, b) update-nervenkitzel durchmachen und c) mich über early stage bugs grün und blau ärgern?