Assassin’s Creed

hab ich gestern Abend durchgespielt und ich bin vom Spiel doch einigermassen enttäuscht. Die Grafik in den Städten ist einfach atemberaubend: Wahnsinnig detailliert und besonders Altair ist prächtig animiert. Dem gegenüber steht die absolut lieblos gestaltete Forschungseinrichtung: Maue Texturen und Desmond bewegt sich, als ob er einen Stock verschluckt hätte. Dazu passend lässt er sich im Gegensatz zu Altair auch nur sehr schwammig steuern.

Dazu kommt noch, wie die Geschichte erzählt wird: In Altairs Welt plaudern die ganzen Figuren recht viel; egal ob im Sterben liegende erledigte Gegner, Auftraggeber, Verbindungsleute, etc… und führen somit die Story weiter. In Desmonds Welt darf sich der Spieler, die Story hinter der Story aus E-Mail-Texten zusammensuchen. Dialoge gibt es allerdings kaum welche.

Ob der ganze Animus-Twist Sinn macht, habe ich ja schon gefragt und ja, er macht Sinn. Zumindest dann, wenn Ubisoft eine kryptische Rahmenstory mit Cliffhanger-Ende dazu nutzen möchte, bei kommerziellem Erfolg des Spiels auch die Fortsetzungen unter die Spieler zu bringen. Auf jeden Fall wirkt diese Verpackung recht lieblos und schnell zusammengeschustert.

Wer das Spiel durch und sich am Schluss gedacht hat, ob es das jetzt war und was das alles soll, dem empfehle ich, sich diese ausführliche Beschreibung der Storyline durchzulesen.


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