The Happening

Nach dem schlechten Indiana Jones dachte ich, dass es kaum noch schlimmer kommen könnte, aber auch M. Night Shyamalan hat nichts unversucht gelassen, um seinen bisher übelsten Film abzuliefern.

The Sixth Sense fand ich damals grandios, Unzerbrechlich noch richtig gut, Signs ganz ok, The Village grossartig, Lady in the Water schlecht und The Happening einfach nur noch grottig.

Rund 90 Minuten vergeudete Zeit, in der man sich eigenartig verhaltenden und langweiligen Figuren beim Versuch zusehen darf, sich vor Killerpollen, die der Wind ihnen nachbläst (!), in Sicherheit zu bringen. Das wars. Kein grosses Finale, keine Storywendungen und auch keine Überraschungen, mit denen man sonst immer in Shyamalans Filme rechnen durfte. Dafür aber Löcher in der Geschichte, die grösser sind als jene, die Bruno in meinen schwarzen Puma Mostro (aus Leinen) geknabbert hat.

Wenigstens waren Mittwoch Abend die Kinokarten billiger. Unschuldig in der Glotze anzusehen, wäre aber billiger, spannender und unterhaltsamer gewesen.


Comments

  1. Quote

    Ist er wirklich sooo schlecht? Das wäre schade, habe mich auf den Film gefreut und der Trailer sah mE recht vielversprechend aus. Also auch, wenn man berücksichtigt, dass die Handlung derartiger Filme im wesentlichen immer aus einem andauernden In-Sicherheit-bringen besteht…? Gruß

  2. Quote

    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber wenn dir die bisherigen Filme von M. Night Shyamalan gefallen haben, wird dich “The Happening” ganz bestimmt enttäuschen. Falls du ihn dir dennoch ansiehst, lass mich wissen, ob und wie er dir gefallen hat.

  3. Quote

    Nachdem auch der Spiegel den Film völlig verrissen hatte, habe ich mir die sieben Euro einfach mal gespart… reicht auch, ihn in ein paar Jahren in der Glotze zu sehen. Oder anders formuliert: Ich habe das Geld viel besser angelegt, nämlich in “Brügge sehen und sterben” - und DAS ist einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe! Unbedingt empfehlenswert! Gruß

  4. Quote

    Hat dir mein Verriss noch nicht gereicht? Wozu brauchst du da noch den Spiegel? ;-) Worum gehts in deiner Filmempfehlung? Konnte kein Kino in der Nähe finden, das den spielt…

  5. Quote

    Dochdoch, hat mir NATÜRLICH gereicht; eigentllich wollte ich mir den Streifen am Tag meines ersten Postings ja anschauen, hab’s dann aber erstmal sein gelassen - der Spiegel war dann nur der letzte Tropfen. Fürderhin sei “vernetzt.de” die maßgebliche Autorität der Kinokritik :-) “Brügge sehen und sterben” hat eigentlich eine einfache Story: Zwei Berufskiller sollen ein paar Tage in Brügge untertauchen und warten auf den nächsten Auftrag. Der Film hat grandiose Schauspieler, wundervolle musikalische Untermalung, schrägen Humor, tolle Bilder … Auf http://www.brueggesehenundsterben.de/ gibt’s einen Trailer, der lässt den Film allerdings klamottiger aussehen, als er wirklich ist. Lohnt sich wirklich, wird aber vor allem in Programmkinos gezeigt. Gruß

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